Im Heiligen Jahr durchschreiten Pilger Heilige Pforten, um ein Zeichen der Umkehr zu setzen und einen Ablass zu gewinnen

Aus den 95 Thesen von Matin Luther. In Thesen 20 und 21 liest man:

20) „Daher meint der Papst mit dem vollkommenen Erlaß aller Strafen nicht einfach den Erlaß sämtlicher Strafen, sondern nur derjenigen, die er selbst auferlegt hat.“

21) „Deshalb irren jene Ablaßprediger, die sagen, daß durch die Ablässe des Papstes der Mensch von jeder Strafe frei und los werde.“

Es ist bedeutsam, das auch heute noch Ablässe in den verschiedensten Formen den Gläubigen angeboten werden. So begann z.B. am 8. Dezember 2015 offiziell das „Heilige Jahr“ und endete am 20. November 2016. In diesem Jahr konnte jeder einen Ablass erhalten, der nach Rom pilgerte. Zu dieser Zeit 498 Jahre zuvor fand Luthers Thesenanschlag statt, durch die er seinen Unmut gegen den Ablasshandel an die Kirchen Wittenbergs schlug. Es scheint, dass der römische Ablass in neuen Formen wiederbelebt wurde.

Doch nur ein Blick in die Bibel und jeder Gläubige könnte erkennen, dass der Gedanke des Ablasses eine menschliche Erfindung ist.

Jesus behauptete nie, dass wir einen Ablass gewinnen müssten. Stattdessen sollten wir Buße tun und von der Sünde (ab)lassen und uns zu Ihm hinwenden. Im Matthäusevangelium lesen wir:

Matthäus 4:17  Von da an begann Jesus zu verkündigen und zu sprach: Tut Buße, denn das Reich der Himmel ist nahe herbeigekommen!

Und auch Paulus

Römer 6:2 Das sei ferne! Wie sollten wir, die wir der Sünde gestorben sind, noch in ihr leben?

Diese Fehler werden zum Teil bereits erkannt.

 

Quellen:

katholisch.de
ttp://www.luther.de/leben/anschlag/95thesen.html

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