Moderner Ablasshandel wiederbelebt im katholischen „Fest der göttlichen Barmherzigkeit“

Am 22. Februar 1931, behauptete eine polnische Nonne namens Schwester Faustina Jesus in Visionen gesehen und gehört zu haben. Was sah und hörte sie?

Am 22. Februar 1931, behauptete eine polnische Nonne namens Schwester Faustina Kowalska, Jesus in Visionen gesehen und gehört zu haben. 2000 wurde Faustina Kowalska von Johannes Paul II. heilig gesprochen und zu Gedenken iherer Visionen und „Begegnung“ mit Jesus ein neuer Kirchenfeiertag eingeführt: Den sogenannten „Tag der göttlichen Barmherzigkeit“ (1. Sonntag nach Ostern).
Nach ihren Aussagen, die heute in der katholischen Christenheit weite Verbreitung finden, soll Jesus ihr folgendes gesagt und gezeigt haben:

„Male das Bild nach dem Vorbild, was du siehst mit der Signatur: ‚Jesus, ich vertraue auf Dich‘. Ich wünsche, dass dieses Bild verehrt wird, zuerst in eurer Kapelle und in der ganzen Welt.“  (Tagebuch, Paragraph 47)

 „Ich (Jesus) verspreche, dass der Mensch, der dieses Bild verehrt, nicht verloren geht. “  (Tagebuch, Paragraph 48)

Bild, wie Jesus es Faustina gezeigt haben soll.

„Jesus sah mich an und sagte: ‚Mein Bild ist bereits in deiner Seele. Ich wünsche, dass es ein Fest der Barmherzigkeit geben soll. Ich möchte, dass dieses Bild, welches du mit einem Pinsel malen sollst, am ersten Sonntag nach Ostern gesegnet wird ; …und dass dieser Sonntag das Fest der Barmherzigkeit sein möge.“ (Tagebuch, Paragraph 49)

„Ich überreiche den Menschen ein Gefäß , mit dem sie zum Brunnen der Gnade kommen können. Das Gefäß ist dieses Bild mit der Signatur: ‚Jesus , ich vertraue auf Dich‘. (Tagebuch,
Paragraph 327)

„Ich wünsche , dass das Bild öffentlich verehrt werden soll.“ (Tagebuch, Paragraph 414)

„Durch dieses Bild werde ich viele Menschen Gnaden erteilen; lasst deshalb jeden Menschen Zugang dazu haben.“ (Tagebuch, Paragraph 570)

Ein ziemlich erstaunliche Behauptung von Faustina Kowalska. Verehre oder bete dieses Bild von ‚Jesus‘ an am Sonntag nach Ostern und du wirst garantiert das ewige Leben haben. Millionen von Katholiken auf der ganzen Welt besuchen am Sonntag nach Ostern die Gottesdienste und erhoffen sich das ewige Leben, allein durch das Verehren eines Bildes von Jesus (siehe oben).
Katholiken werden auch durch die Visionen von Faustina Kowalska unterrichtet, dass, „der Mensch, der an diesem diesem Tag zur Beichte gehe und die Eucharistie empfängt, vollständige Vergebung aller seiner Sünden erhält und ihm alle Strafen erlassen werden.“ (Tagebuch, Paragraph 699)

Denn der Sonntag der göttlichen Barmherzigkeit, so heißt es weiter, sei in seiner Wirkung größer als ein vollkommener Ablass. (Anmerkung: Ein vollkommenen Ablass befreit einen Katholiken nur von der zeitlichen Strafe für die Sünden. Die Sünden selbst werden nicht bei diesem Ablass vergeben).

Am 18. April 1993 (ein Sonntag der ‚göttlichen Barmherzigkeit‘ ) wurde Schwester Faustina in Rom von Papst Johannes Paul II. selig gesprochen und am 30. April 2000 (auch ein Sonntag der ‚göttlichen Barmherzigkeit‘) heilig gesprochen. So ist sie jetzt für Katholiken die ‚Heilige Faustina Kowalska‘.

In seiner Predigt zur Heiligsprechung von F. Kowalska sagte JP II:

„Es ist wichtig , dass wir dann die gesamte Nachricht , die zu uns kommt von dem Wort Gottes auf dieser zweiten Sonntag der Osterzeit , die von nun an in der Kirche als “ Sonntag der Göttlichen Barmherzigkeit “ nicht akzeptiert werden.“ (Papst Johannes Paul II , Kanonisierung von Maria Faustina Kowalska, Sonntag, 30. April 2000).

Statue von Faustina Kowalska auf dem St. Petersplatz

Nach dem Dekret zur Einführung des „Sonntag der göttlichen Barmherzigkeit“ von der Kongregation für den Gottesdienst und die Disziplin der Sakramente, findet folglich am 22. April 2001 das este mal für alle Katholiken der Sonntag der ‚göttlichen Barmherzigkeit‘ weltweit statt.

Seither wurde dieser Sonntag nach Ostern zu einem der wichtigsten Kirchenfeiertage der katholischen Kirche. Im folgenden Bild sehen wir die Aufstellung des „Bechers der Gnade“ durch den alle Anbeter des Bildes völlige Sündenvergebung zugesprochen wird.

Das Bild ‚göttliche Barmherzigkeit‘ neben einem katholischen Altar aufgestellt zur Verehrung am 22. April 2001.

Hier sieht man Johannes Paul II sich vor dem Bild der ‚göttlichen Barmherzigkeit‘ beugen in Anbetung des Bildes (Krakau, Polen).

 

 

Die entscheidende Frage, die sich dem wahrheitsliebenden Glaubenden aufdrängt ist: Lehrt die Bibel, das Erlösung und ewiges Leben durch die Verehrung und Anbetung von Bildern kommt?

2. Mose 20:4-6 Du sollst dir kein Bildnis noch irgendein Gleichnis machen, weder von dem, was oben im Himmel, noch von dem, was unten auf Erden, noch von dem, was im Wasser unter der Erde ist: Bete sie nicht an und diene ihnen nicht! Denn ich, der HERR, dein Gott, bin ein eifernder Gott, der die Missetat der Väter heimsucht bis ins dritte und vierte Glied an den Kindern derer, die mich hassen, aber Barmherzigkeit erweist an vielen tausenden, die mich lieben und meine Gebote halten.

Jesaja 8:20  »Zum Gesetz und zum Zeugnis!« — wenn sie nicht so sprechen, gibt es für sie kein Morgenrot.

Johannes 3:16 Denn so hat Gott die Welt geliebt , dass er seinen eingeborenen Sohn gab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verloren geht, sondern das ewige Leben hat.


Es ist der Glaube an Jesus Christus als das Lamm Gottes, der uns das ewiges Leben verleiht, nicht die Verehrung eines Bildes. Noch nicht einmal dann, wenn es um die Verehrung eines Bildes von Jesus geht!

Weil die Vision von Faustina Kowalska dem biblischen Zeugnis klar widerspricht und sich über das Gebot Gottes keine Bilder zu verehren oder anzubeten überhebt, können wir mir absoluter Sicherheit sagen, dass diese Vision nicht von Jesus kam. Oder widerspricht sich Gott? In der Vision von Faustina ist kein göttliches Licht! Das ‚Fest der göttlichen Barmherzigkeit‘ ist nichts anderes als Götzendienst und Abfall vom kindlichen Glauben, der sich allein auf die Bibel stützt.

Diese der Bibel widersprechende ‚Vision‘ wurde genau genommen von der römisch-katholischen Kirche heilig gesprochen (!!). Wer war dieser Christus, der Faustina begegnete und der Bibel widersprach? Jesus warnte in Matthäus 24:24:

Matthäus 24:24 „Denn es werden falsche Christusse und falsche Propheten auftreten und werden große Zeichen und Wunder tun, um, wenn möglich, auch die Auserwählten zu verführen.

Doch nicht genug. Am 01. Mai 2011, wieder an einem Sonntag der ‚göttlichen Barmherzigkeit‘ sprach Benedikt XVI. Johannes Paul II. selig. Es war die schnellste Seligsprechung in der katholischen Geschichte. Nur 2 Monate nach seinem Tod, berichtete eine französische Nonne, sie sei während sie zu Johannes Paul II. betete von Krankheit geheilt worden. Fehlt noch ein Wunder, bevor Johannes Paul II bevor er „Heiliger“ werden kann.

Doch auch hier liegt ein dämonischer Betrug vor. Denn:

Prediger 9:5 „...die Lebenden wissen, dass sie sterben werden, die Toten aber wissen überhaupt nichts; sie haben auch keinen Lohn mehr, denn ihr Denken ist vergangen.

Prediger 9:6 Liebe, Hass und Eifersucht gegen sie, all dies ist längst erloschen. Auf ewig haben sie keinen Anteil mehr an allem, was unter der Sonne getan wurde.

Prediger 9:10 Alles, was dir vor die Hände kommt, es zu tun mit deiner Kraft, das tu; denn bei den Toten, zu denen du fährst, gibt es weder Tun noch Denken, weder Erkenntnis noch Weisheit.

Nach der Bibel ist Johannes Paul II. tot. Seine Gedanken sind umgekommen. Die Bibel betont: „Bei den Toten gibt es weder TUN noch DENKEN. Der verstorbene Johannes Paul II kann ebenso wenig Wunder vollbringen, wie eine Faustina, Maria oder sonst irgendjemand, der sich als Lichtträger oder Prophet ausgibt. Ein Verstorbener kann weder Reden noch Wunder tun. Wo immer dies zu geschehen scheint, können wir einer Sache sicher sein: Es handelt sich in diesem Fall laut Bibel weder um den wahren Jesus, noch um himmlische Engel oder verstorbene Menschen. Sondern um Engel des Lichts, die uns Menschen verführen und von Christus ablenken möchten.

Lieber Freund, komm zu Christus! Er alleine kann dir deine Sünden und Schuld vergeben. Ja mehr noch – Er gibt dir die Kraft ein Leben als Überwinder zu leben und alle Täuschung und Betrug hinter dich zu bringen.

Quellen:
Tagebuch, ‚Göttliche Barmherzigkeit in meiner Seele‘, von Faustina Kowalska, Stockbridge, Massachusetts, 1998, ISBN 0-944203-04-3.
Dekret zur Einführung des Sonntag nach Ostern “ Sonntag der Göttlichen Barmherzigkeit ausgestellt von der Kongregation für den Gottesdienst und die Disziplin der Sakramente.

Bildquellen: CTV (Vatican Central Television), EWTN

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